Re: Lorber, Steiner und Bo Yin Ra/Steiners Luzifergnosis
Religions-Forum
Geschrieben von Jalux am 12. Januar 2008 01:54:17:
Als Antwort auf: Lorber, Steiner und Bo Yin Ra geschrieben von Aralk am 11. Januar 2008 01:44:
Hallo Aralk,
>Zu dieser o.a. Thematik habe ich eine interessante Seite aus dem Buche "Das Buch vom Menschen" von Bô Yin Râ gefunden. Er weist darauf hin, das ja - wie bekannt, Mann und Frau unterschiedlich gepolt sind.
>Ich denke mal, dass die verschiedenen Polaritäten so aussehen:
>Stoffkörper: Mann positiv Frau negativ
>Ätherkorper: Mann negativ Frau positiv
>Astralkörper: Mann positiv Frau negativ
>Mentalkörper: Mann negativ Frau positiv
>(Stimmt das so? Ich bin mir nicht ganz so sicher. Wenn an dieser Sache etwas falsch sein sollte, bitte ich, mich zu verbessern).
Jalux: Ich habe dieses Buch noch nicht gelesen und weiß auch nicht, wie und unter welchem Link man es im Internet herunterladen kann. Könntest du mir einen Hinweis gehen? Ich nehme an, deine Wiedergabe ist richtig. Ich selbst sehe es beinahe genauso - bis auf den "Mentalkörper", denn der ist doppelt- oder Ungeschlechtlich.
>Nach den alten Lehren war der ursprüngliche Mensch ein Hermaphrodit: also männlich UND weiblich. Laut Bô Yin Râ war es der weibliche Teil des einstigen heilen Mikrokosmos, der den Weg in die Materie ging und zwar aus Angst, wie er erwähnte. Infolgedessen musste der männliche Teil nachkommen. Aus einem Mikrokosmos wurden dann zwei getrennte Wesen.
>Bei Paulus (für viele Leute ein Gnostiker - Eingeweihter, der den Weg nach "Damcar" (Damaskus) ging - eine Andeutung für einen Eingeweihten nach den alten Lehren) steht irgendwo geschrieben (leider weiß ich nicht mehr genau die Stelle), dass die "Frau" in der Gemeinde schweigen sollte und zuhause ihren Mann fragen müsse. Denn, so schreibt Paulus weiter, die Frau hätte Schuld an dem Fall des Menschen. Diese Stelle hat mich immer verwundert. Sicher, man kannte die alte Paradieslegende mit der Schlange und dem Apfel. Eine Zeitlang, nachdem ich mich etwas mit den Neuoffenbarern befasst hatte, nahm ich an, dass mit dieser Frau, die Schuld an dem "Fall" gewesen sein soll, Sadhana/Satana gemeint wäre. Jetzt, nachdem ich mich mit BYR befasst habe, sieht die Sache für mich wieder anders aus.
Jalux: Paulus war kein Gnostiker. Im Gegenteil hat er sich vehement gegen die Gnostiker gewandt. Unter den Gnostikern verstand und versteht man Sektierer, die eine Geheimlehre mit elitärem Anspruch vertreten und gewisse Erkenntnisse - oft in Verbindung mit Gesetzesvorschriften zum Zwecke individueller Erlösung, individueller Rangerhöhung - als unabdingbar für das seelenheil betrachten. Im Kampf gegen die Gnostiker hat sich die Kirchendogmatik etabliert und dazu geführt, daß gerade dadurch gnostische Gesetzlichkeit und Verstandesgrübeleien Eingang ins entstehende Christentum gefunden haben.
Am Sündenfall Adams war nicht die Frau schuld, sondern vor allem Adam, da er sich trotz seiner Weisheit von Eva übertölpeln ließ. Paulus stand sicherlich in jüdischer Tradition. Weiter unten habe ich angedeutet, wodurch diese Tradition spirituell begründet wird.
>Der Mann muss jetzt als erster wieder den Weg aus der Materie in die geistige Welt antreten und der Frau dabei behilflich sein. Wie ich Bo Yin Ra verstanden habe, gelingt es nur dem Manne aufgrund seiner Polarisierung, den direkten Weg zu gehen. Wenn die geistige Welt den Menschen etwas vermitteln will, wird es meistens auf dem direkten Wege, also per Inkarnation des Vermittlers in die physische Welt auf den Weg gebracht. Sehr selten soll es auch anders vonstatten gehen: also per Vermittler.Jalux: Viel einfacher, tiefer und wahrer ist das Verhältnis der Geschlechter bei Swedenborg dargestellt: Männlich bedeutet "von Weisheit umhüllte Liebe", weiblich: "von Liebe umhüllte Weisheit". Damit ist auch zugleich gekennzeichnet, daß die Innenlebenssphäre der Frauen einen gr´ßeren Bezug zum Weltlichen hat als die des Mannes. Die Verführbarkeit durch konkret weltliches (schöne materielle Dinge, herrschende Zeitströmungen, Mode) ist daher bei Frauen im Prinzip größer. Dagegen ist beim Mann die Außenlebenssphäre auf das Weltliche, im aktiv, aggressiv-aneigenden Sinne ausgerichtet. Der Mann sucht in der Frau seine Liebe, als Besänftiger und ruhender Pol, die Frau sucht im Mann ihre Weisheit als Wegweiser.
>Ich habe hier ein kurzes Zitat aus dem Buch "Das Buch vom Menschen" von BYR gefunden. Man kann sich ja das gesamte Buch herunterladen. Ab Seite 19 findet man den Artikel "Mann und Weib" und dann folgen "Der Weg des Weibes" (aus diesem Artikel stammt der folgende Text) und "Der Weg des Mannes".
>Zitat:
>Aber das Weib der Erde würde v e r g e b -
>l i c h suchen, um etwa hier auf Erden einen
>der Meister kosmischen Erkennens zu finden,
>damit er ihm s c h o n wä h r e n d d e s Er d e n -
>l e b e n s Eingang in die Welt des Geistes
>verschaffe.
>Auch jene heiligen Frauen, die einst dem
>Meister dienten, den die Evangelien schildern,
>fanden erst n a c h vollbrachtem Erdenleben
>in ihm den Helfer, der ihnen das Reich
>des Geistes e r ö f fn e n konnte, nachdem er
>selbst den Erdenkörper verlassen hatte.
>Vorher „ erkannten ” sie ihn nicht und
>hielten ihn für den „Gärtner ” irdischer
>Gärten...
>Es war ein hartes Wort, das dieser Meister
>kosmischen Erkennens selbst seiner
>Mu t t e r gab, als er sprach:
>"Weib, was habe ich mit dir zu tun"
>
>Nur viel zu sehr hat oft das „Weib”
>der Erde in Wahrheit nach dem „Ma n n e ”
>der Erde verlangt, während es frommen
>Glaubens war, einem Gegenpole im ewigen
>Ge i s t e entgegenzustreben, mochte er nun
>als „Krishna ” oder „ Jesus ” bezeichnet werden.
>Ob dann in innigster Andachtsglut der
>„Ge l i e b t e d e r S e e l e ” umschlungen oder
>ob mitleidensdurstig Leb e n u nd Le i d e n
>des Gemeinten durchschauernd mitgelebt
>und mitgelitten wird, — stets handelt es
>sich dabei nur um einen Fieberwahn, verursacht
>durch seelische Spaltung, so erhaben
>und ergreifend auch die Äußerungen
>dieses Wähnens sich darstellen mögen, sosehr
>auch das Wahnerlebnis die Ph y s i s
>miterschüttert, wobei durch diese Erschütterung
>oftmals Kräfte der unsichtbaren p hy -
>s i s c h e n Welt zur Mitwirkung angeregt werden,
>die wahrlich mit Entsetzen geflohen
>würden, wüßte man um ihr Wirken und
>ihre Art. — —
>Zitat EndeJalux: Bo Yin Ra schildert hier die Gefahren, die insbesondere Frauen aufgrund ihrer sehr viel emotionaleren Stellung zur geistigen Welt (Urteil aufgrund von Sympathie und Antipathie) ausgesetzt sind. Andererseits kann bei Frauen eher ein falsches und engherziges Verstandesurteil eher mit einem wahren Gefühlsurteil einhergehen, was bei Männern nahezu ausgeschlossen ist. Letztere sind sehr viel konsequenter in der bösen Verwirklichung falscher und böser Dogmen.
>Hier bin ich allerdings der Meinung, dass es auch in den jenseitigen Welten durchaus positive und negative Kräfte geben wird, die an der Entwicklung der Menschheit mitwirken.
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>>Wie ich sehe, hast du dich eingehend sowohl mit den Schriften Steiners als auch Lorbers befasst. Auch ich habe mich (sieben Jahre) eingehend mit Anthroposophie auseinandergesetzt, und zwar noch bevor ich die Lorber-Schriften gelesen habe. Und auch mir sind viele der von dir angeführten Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten aufgefallen. Es gibt neben den "Neuoffenbarungen" durch Böhme, Swedenborg und Lorber wohl keine esoterische Richtung, die soviele Wahrheiten enthält oder zumindest berührt wie Steiners Anthroposophie. Dennoch wurde Steiner m. E. in mehrfacher Hinsicht irregeführt, hat unzulänglich verallgemeinert, viele Schauungen zum Dogma erhoben, vieles im Astralbereich verzerrt gesehen.
>ooooo Ich kann nicht allzuviel dazu sagen, weiß aber von Anthroposophen, dass Steiner am Ende seines Lebens sich dahingehend geäußert haben soll, dass ihm einige Fehler unterlaufen wären.
> Sehr wichtig in seiner Biographie ist die Zugehörigkeit zur Theosophischen Gesellschaft der Helena Blavtsky.
>ooooo Steiner betonte aber immer, dass er jederzeit seine eigene Meinung gehabt hätte (er war schon als Kind hellsichtig usw.). Um das entsprechende "Publikum" zu bekommen, sah er sich ja auch mehr oder weniger gezwungen, da anzufangen, wo man ihn auch verstehen konnte und das war die Theosophie mit ihren Anhängrn zu dieser Zeit.
Jalux: Sicher hat Steiner die Theosophische Gesellschaft als Sprungbrett benutzt und sogar schon sehr früh gegen die Theosophen hintenherum polemisiert, was vom moralischen Standpunkt nicht gerade einwandfrei ist. Er hat später ja auch die Anthroposophische Gesellschaft als eigenen Zweig in Absetzung von Helena Blavatskys Ausrufung Krischna murtis zum reinkarnierten Jesus gegründet. Zweifellos war er aber trotzdem von theosophischem Blavytsky-Gedankengut beeinflußt. Er stand unter ähnlichen medialen Einflüssen.
>>ooooo Ich weiß nicht genau, wie du das meinst. Du kennst dich da sicher besser aus als ich. Steiner hat ja niemals Sadhana/Satana erwähnt, betont aber, dass es zwei Wesenheiten gibt: die luziferischen und die ahrimanischen Geister, die lt. Steiner auch nicht so absolut böse sein sollen. Die luziferischen Geister (Luzifer) bemühen sich hauptsächlich um das "Herz", die Emotionalität des Menschen und die ahrimanischen Geister (Ahriman) beeinflussen das menschliche Denken. Das jetzige Zeitalter soll ja mehr von den ahrimanischen Geistern beherrscht sein (Technik, Maschinen etc.). Als dritte Kategorie ordnet Steiner hier noch die Asuras ein, die absolut negativ sein sollen. Last at least kommt hier noch der Oberste von allen, der "Sonnendämon" SORAT (Zahlenwert nach dem hebräischen Alphabet: 666; das Tier aus der Apokalypse) ins Spiel, lt. Steiner der Gegenpol zum "Sonnengeist" Christus. Wo bleibt da noch Platz für Sadhana? Oder steht sie über allen anderen? Große Frage???? Die Anthroposophen, mit denen ich sprach, wissen natürlich nichts über sie und können sich diese Wesenheit auch nicht vorstellen. Hast du hier eine Erklärung?
Jalux: Steiner zerlegt eben Satana/Luzifer in drei verschiedene Wesenheiten bzw. Hierarchien. Das steht schon im Widerspruch zur Aussage Jesu, daß der Satan nicht in sich selbst zerstritten sein kann, da sonst sein Reich zerfiele. Der "Sonnendämon" ist nun niemand anders als der Antichristus bzw. Antimessias. Und wie kommt Steiner gerade zu dem Namen "Sorat"? Das wissen die Anthroposophen nicht, aber ich habe inzwischen die Erklärung: Die Buchstaben stimmen, aber die Reihenfolge nicht. Der Name bzw. Titel des Anzimessias ist bzw. wird voraussichtlich sein: "Soter"! Das heißt auf griechisch "Erlösrr", auf Hebräisch aber "Zerstörer". Der Name wurde als Titel von den Nachfolgern Alexanders gebraucht. Und Alexander und seine Nachfolger wurden ja von Daniel als Vorbild und Vorläufer des letzten "Königs des Nordens", der sich über Gott erhebt, prophezeit. Er ist das ursprünglich "kleine Horn". Vergleiche auch die Johannes-Offenbarung! Er ist der König, der "war, nicht ist, und sein wird". Steiner hingegen prophezeite drei verschiedene Inkarnationen des Bösen: eine Inkarnation Ahrimans (nahe bevorstehend), eine Inkarnation Luzifers und eine des Sorat.
In Wirklichkeit intendiert Steiner mit "Luzifer" die geistigen Wirkkräfte während des Urgeisterfalles. Diese waren auf Expansion des eigenen Egos in einer Überfülle subjektiver geistiger Kraftsteigerung angelegt. Die Folge war dann die Desintegration des Seelenleibes. Erst nachdem diese vollendet war, kam es auch zu einem subjektiven Kraftverlust. Die Folge war ein Zusammenschluß der zerstreuten Geister in Urzentralsonnen und die Bildung von Materie. Diese zusammenballende Kraft des Egoismus wird bei Steiner mit den "Ahrimanischen Wesenheiten" in Verbindung gebracht. Ob nun solche gefallenen Wesen aus der Hierarchie der "Archai" (Bezeichnung einer Geisterhierarchie aus der dritten Haupthierarchie der Urgeister nach Dionysius Areopagita), die Steiner Asuras nennt und als ahrimanisch bezeichnet, existieren oder nicht - Tatsache ist, daß bei Steiner das Wirken des Bösen auseinanderfällt und als polarisches Kräftewirken gedeutet wird. Die Aufgabe des "Menschheitsrepräsentanten" sei es nun, sich in der Waage zwischen diesen Kräften zu halten. Auch das ist eine Verzerrung der geistigen Tatsachen.
Es gibt Luzifer/Satan, den höchsten Quellgeist, es gibt die satanischen Hierarchien seines spirituellen Leibes, von den höchsten bis zu den unteren, und es gibt ein besonderes Wesen aus dieser Gierarchie, einen Engelsfürsten, vermutlich aus der Hierarchie der Archai oder Erzengel, der im Antichristus inkarniert sein und zum Träger des luziferischen Geistes in Vollmacht werden wird, in der Bibel "Abaddon" oder "Apollyon" genannt. Das ist der "Sorat" bzw. "Soter".
>Mir ist es noch immer ein Rätsel, warum Steiner seine damalige Zeitschrift "Luzifer-Gnosis" nannte.Jalux: Mir nicht. Das war der Ursprung seiner Inspirationen. Obwohl Steiner mit ca. 40 Jahren eine Jesus-oFfenbarung hatte, aber er hat an der Wegscheide den Weg ins Zwielicht der Astralwelten gewählt.
>Beiden Wesenheiten, sowohl Luzifer als auch Ahriman, bescheinigt Steiner, dass sie die menschliche Entwicklung ankurbeln, und zwar in dem Sinne, dass die notwendigen, für den Menschen wichtigen "Lehrneinheiten" zu früh in Gang gebracht werden und später in der Entwicklung fehlen müssen (aus diesem Grunde - so Steiner - soll ja auch der Islam entstanden sein: siehe das Wirken in Gondischapur etc.). Um ganz genau zu sein müsste ich ja jetzt "Entwick-E-lung" schreiben ;-) .....das war doch Steiner's Lieblingswort, oder?!
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Jalux: die Möglichkeit, Böses zu tun, nicht das Böse selbst ist schöpfungsbedingt und treibt die Entwicklung voran bis zur geistigen Wiedergeburt. In der Natur wirken polarische Kräfte. Die sind aber nicht als solche dem Bösen zuzurechnen, sondern durch den Fall bedingt und göttliche Schöpfungsordnung zum Zwecke der Rückführung und Vollendung. Steiner stellt Adams Sündenfall so dar, als habe Luzifer hier ein gutes werk getan, indem er dem Menschen die Erkenntnis schenkte. Auch dies ist ganz falsch und gnostisches Gedankengut.
Auch die ufgabe des Islam sehe ich ganz anders aös Steiner. Der Islam hat nicht den bei den Arabern entstehenden vorzeitigen Naturwissenschaften "durch eine phantastische Lehre den Rahm abgesahnt", wie Steiner sich ausdrückte, sondern sie erst bedingt.
>< Die theosophische Lehre der Blavatsky, die angeblich mit indischen Mahatmas im Tibet in telepathischem Kontakt stand (auch hier eine interessante Parallele zu Bo Yin Ra) und das Reinkarnationsdogma waren Steiners Brille, durch die er alles gesehen hat.
>
>ooooo Laut Steiner hatte Frau Blavatsky kein Unterscheidungsvermögen so weit es ihre Führer anbelangt. Zuerst bemühten sich - so behauptet er - die christlich-westlichen Lehrer (Rosenkreuzer - nicht zu verwechseln mit den verschiedenen Organisationen gleichen Namens) um sie; fanden dann aber keine richtige Aufnahme und hielten sich zurück. Dann - so Steiner - sprangen in diese Bresche die "alten Meister" (vorchristlichen)ein und nachdem sie bemerkten, dass Frau Blavatsky mit bestimmten evtl. schwarzmagisch arbeitenden Gruppen Kontakt hatte (sie durchschaute dieses Spiel nicht) arbeiteten auch diese Meister nicht mehr mit ihr. Erst zu diesem Zeitpunkt näherten sich negative Wesenheiten, die sich unter den Namen der alten Meister einstellten und arbeiteten mit ihr zusammen und Frau Blavatsky soll diesen Wechsel gar nicht bemerkt haben. Prokofjew geht in seinen Büchern so weit zu behaupten, dass diese "falschen Meister" sich später auch der hellsichtigen/helhörigen Ehefrau von Nikolai Röhring (beide russische Theosophen), sowie der Alice Bailey genähert und mit ihnen zusammengearbeitet hätten. Ob das alles stimmt wissen wir nicht. Ich nehme das mal nur so zur Kenntnis.Jalux: Auch für Steiner gilt: Wer den Splitter im Auge des Brudres kritisiert, sollte zuvor den eigenen Balken entfernen.
>Nachdem die Kirche in der westlichen Welt jeden Weg zurück in die göttliche Heimat verstellt hat,Jalux: So sehe ich das nicht. Es hat immer echte Christen gegeben, ob nun offiziell einer Kirche angehörig oder nicht. Glaubst du, ohne historisches Christentum wäre die Situation der Menschheit besser? Ich denke, das Gegenteil ist der Fall!
war es meiner Meinung nach schon wichtig, dass etwas Neues aus dem Osten gebracht werden musste. In der Theosophie, die ihre meisten Anhänger ja in den angelsächsischen Ländern hat, deren Menschen eher über das Herz ansprechbar sind und auch in der Anthroposophie, die eher für die verstandesmäßig eingestellten Mitteleuropäer die richtige Form ist, sehe ich bestimmte VORSTUFEN für den eigentlichen Pfad. Beide Wege führen aber nicht weiter als auf der einen Seite zum evtl. Spriritismus mit astralem Sightseeing-Effekt und auf der anderen Seite zum Versuch über Kunst, Kultur etc. das jeweils angestrebte Ziel zu erreichen. Beide Organisationen sind wohl zu Einbahnstraßen geworden.
Jalux: Ich habe mittlerwile schon den Eindruck gewonnen, das Bo Yin Ra zwar tiefe Geisterkenntnis hatte, ihm aber die Erkenntnis abging, WER Jesus war.
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>< Die theosophische Lehre der Blavatsky, die angeblich mit indischen Mahatmas im Tibet in telepathischem Kontakt stand (auch hier eine interessante Parallele zu Bo Yin Ra)
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>ooooo Für mich sieht es nicht so aus, dass Bo Yin Ra ebenso wie Madame Blavatsky Kontakt mit den Mahatmas in Tibet hatte. Wie ich Bô Yin Râ verstehe IST er einer von ihnen. Wie oben schon angedeutet, waren es die falschen Meister, die Helena Petrowna Blavatsky führten.
>Es ist in serenen Bruderschaften durchaus bekannt, dass es auch auf der Erde einen Platz gibt, auf dem sich die unterste Hierarchie zur Errettung der Menschheit aufhält und das soll seit Jahrtausenden schon eine ganz bestimmte geologische Ecke in Inner-Asien sein, die von vielen als Shamballah (oder auch anders) bezeichnet wird und deren Anhänger größtenteils zu den Nicht-gefallenen-Menschen gehören, sowie viele andere, die aus der Menschheit dieser Gruppe hinzugefügt werden konnten. Einige sehen Shamballah in der Wüste Gobi, für andere liegt es direkt in Tibet. Ich denke mal, dass hier nicht die physische, sondern die ätherische Präsenz gemeint ist. Laut Bô Yin Râ liegt es im Himalaya und seine Anhänger sind durchaus nicht nur Tibeter sondern Angehörige aller Menschengruppen. Da ja alles, was sich auf der Erde manifestiert, sich der Dualität unterwerfen muss, hat natürlich die "andere Seite" nicht geschlafen und auch ihrerseits eine Kopie dieser Bruderschaft ins Leben gebracht.
>Ich denke mal, dass die gefallene Menschheit einen sehr langen Weg zurücklegen muss, um sich wieder mit der Gottheit zu vereinen.Jalux: Dieser Weg wird ohne Jesus nicht nur endlos lang sein, sondern nie zum Ziel führen.
Da die Schwingungen der allerhöchsten Hierarchien aber so hoch sind und die Menschen verbrennen würden im Falle einer Einswerdung (die trotzdem die Individualität bewahrt - dieser Hinweis ist wichtig, denn es gibt Bestrebungen der "anderen Seite", die gesamte Schöpfung wie sie ist aufzulösen), muss diese hohe Energie so nach und nach nach unten weitergereicht werden (durch alle Engelshierarchien hinweg) bis zur untersten Stufe. Und diese unterste Stufe soll wohl - so verstehe ich Bo Yin Ra - diese Bruderschaft in Innerasien sein. Ein Beispiel hierfür ist vielleicht der Starkstrom, der nur durch die Hilfe eines Transformators den Endverbrauchern zur Verfügung gestellt werden kann. Andere Namen für diese Bruderschaft sind wohl auch: die Bruderschaft Christi, die Bruderschaft des Lebens, die universelle Bruderschaft, die Christushierarchie, der Corpus Christi oder - wie sie BYR benennt: die weiße Loge. Diesen letzten Namen, so sagt Bo Yin Ra, hätte er nur gewählt, weil dieser Begriff damals schon bekannt war. Er benutzte damals oft gebräuchliche Wörter für seine Lehre.
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>< Er hat seine Schauungen und deern Interpretationen zu einem geschlossenen System der "Geheimwissenschaft" ausgebaut. Wie ich bereits lesen konnte, hat Bo Yin Ra sehr stark gerade gegen Steiner polemisiert, ohne dessen Namen zu nennen. Aber die Bezüge sind unverkennbar. Immerhin war Steiner - im Gegensatz zu den nur medial schreibenden "Lorberepigonen" - ein sehr differenzierter Selbstdenker, aber geblendet durch sein eigenes System. Wenn Steiner Schopenhauer ein "borniertes Genie" nannte, so nenne ich Steiner den "weisesten aller falschen Propheten".
>>
>>>Gemeinsamkeiten zwischen Steiner und Lorber:
>>>- Lorbers Aussagen über das Wiedererscheinen des Christus in der ätherischen Welt
>>>- Lorbers Aussage über die beiden Jesusknaben, und wie sie im 12. Lebensjahr in Jerusalem schrittweise eins werden (beschrieben in dem Bändchen "Die drei Tage im Tempel"
>>
>>Das letztere ist nun eine sehr interessante Beobachtung von dir und würde die von Lorber-Gegnern vielfach kritisierten Widersprüche in Lorbers "Kindheit Jesu" erklären. Doch muss ich sagen, dass die "zwei Jesusknaben" bei Steiner höchst spekulativ sind und m. E. auf einer astralen Verzerrung beruhen. Die beiden Jesusknaben dienen bei Steiner u. a. dazu,seinen kompliziert zusammengesetzten "Christus" zu begründen. Die Christologie steiners ist m. E. eine einzige gnostizistische Verzerrung und Verwässerung. Steiner verkündet einen Solaren Christus, der nie wirklich Mensch wurde, sondern den "nathanischen" Jesus drei Jahre lang besetzt hielt, und eine Form des Polytheismus. Wie viele christi müsste es nach Steiner im Universum geben? (ca. 20 Quadrillionen allein im heute bekannten Teil!).
>>
>ooooo Da viele Leser des Forums mit diesen Aussagen Steiners (zwei Jesusknaben) vielleicht nicht viel anfangen können, habe ich hier eine kleine Einführung in diese Thematik aus einer anthroposophischen Website gesetzt (Würde es gerne als Link setzen, diese Web-Site ist leider nicht unterteilt. Zitat aus "Wiki.Anthroposophie.net"
>Zit. Anfang:
>Die zwei Jesusknaben
>Durch seine geisteswissenschaftlichen Forschungen kam Rudolf Steiner zu der Ansicht, dass zur Zeit der Zeitenwende nicht einer, sondern zwei Jesusknaben geboren worden sind, der nathanische und der salomonische Jesus, die beide dem Geschlecht Davids entstammen:
>12 Und David erkannte, daß der HERR ihn zum König über Israel bestätigt und sein Königtum erhöht hatte um seines Volkes Israel willen. 13 Und David nahm noch mehr Frauen und Nebenfrauen in Jerusalem, nachdem er von Hebron gekommen war, und es wurden ihm noch mehr Söhne und Töchter geboren. 14 Dies sind die Namen der Söhne, die ihm zu Jerusalem geboren sind: Schammua, Schobab, Nathan, Salomo, 15 Jibhar, Elischua, Nefeg, Jafia, 16 Elischama, Eljada, Elifelet. (2 Samuel 5,14)
>Steiners Angaben über die beiden Jesusknaben mag auf den ersten Blick verblüffend und befremdend erscheinen, doch zeigt sich einer näheren Betrachtung, dass in den Evangelien zwei sehr unterschiedliche Geburtserzählungen gegeben werden. Die Geburtserzählung im Matthäus-Evangelium weicht deutlich von der des Lukas-Evangeliums ab; außerdem sind auch die Geschlechtsregister, die in beiden Evangelien angeben sind - und die im jüdischen Kulturkreis für gewöhnlich sehr gewissenhaft gepflegt wurden - wesentlich voneinander abweichend. Will man also die Evangelien ernst nehmen und nicht nur für phantasievolle Dichtungen nehmen, so entsteht hier immerhin ein gewisser Erklärungsbedarf. Rudolf Steiners Darstellung mag im einzelnen sehr komplex und verwirrend erscheinen - aber das kann vielleicht insoferne wenig verwundern, als es hier um zentralste Ereignisse der Menschheitsentwicklung handelt, die nicht so leicht in ihrer ganzen Tiefe zu erfassen sind. Knapp zusammenfassend stellt Rudolf Steiner die Sache so dar:
>"Man betrachte zunächst Jesus von Nazareth. Dieser hatte ganz besondere Daseinsbedingungen. Im Beginne unserer Zeitrechnung sind zwei Jesus-Knaben geboren worden. Der eine stammte aus der nathanischen Linie des Hauses David, der andere aus der salomonischen Linie desselben Hauses. Diese beiden Knaben waren nicht ganz zu gleicher Zeit geboren, aber doch annähernd. In dem salomonischen Jesus-Knaben, den das Matthäus-Evangelium schildert, inkarnierte sich dieselbe Individualität, die früher als Zarathustra auf der Erde gelebt hat, so daß man in diesem Jesus-Kinde des Matthäus-Evangeliums vor sich hat den wiederverkörperten Zarathustra oder Zoroaster. So wächst heran, wie ihn Matthäus schildert, in diesem Jesus-Knaben bis zum zwölften Jahre die Individualität des Zarathustra. In diesem Jahre verläßt Zarathustra den Körper dieses Knaben und geht hinüber in den Körper des anderen Jesus-Knaben, den das Lukas-Evangelium schildert. Daher wird dieses Kind so plötzlich etwas ganz anderes. Die Eltern erstaunen, als sie es in Jerusalem im Tempel wiederfinden, nachdem in dasselbe der Geist des Zarathustra eingetreten war. Das wird dadurch angedeutet, daß der Knabe, nachdem er verlorengegangen war und in Jerusalem im Tempel wiedergefunden wurde, so gesprochen hat, daß ihn die Eltern nicht wiedererkannten, weil sie dieses Kind - den nathanischen Jesus-Knaben - eben nur so kannten, wie er früher war. Aber als es anfing zu den Schriftgelehrten im Tempel zu reden, da konnte es so sprechen, weil in dasselbe der Geist des Zarathustra eingetreten war. - Bis zum dreißigsten Jahre lebte der Geist des Zarathustra in dem Jesus-Jüngling, der aus der nathanischen Linie des Hauses David stammte. In diesem andern Körper reifte er heran zu einer noch höheren Vollendung. Noch ist zu bemerken, daß in diesem andern Körper, in dem jetzt der Geist des Zarathustra lebte, das Eigentümliche war, daß in dessen Astralleib der Buddha seine Impulse aus der geistigen Welt einstrahlen ließ.
>Die morgenländische Tradition ist richtig, daß der Buddha als ein «Bodhisattva» geboren wurde, und erst während seiner Erdenzeit, im neunundzwanzigsten Jahre, zur Buddha-Würde aufgestiegen ist.
>Zitat EndeJalux: Den Wert echter geistiger Erkenntnis ersieht man daran, was sie dem Herzen geben. Welche Erleuchtung geben nun Steiners konstruierte Jesusknaben dem Herzen? Ich denke, gar keine. Diese komplizierten Verstandesgrübeleien sind, wie sich für mich erwiesen hat, völlig abwegig!
>>Das letztere ist nun eine sehr interessante Beobachtung von dir und würde die von Lorber-Gegnern vielfach kritisierten Widersprüche in Lorbers "Kindheit Jesu" erklären. Doch muss ich sagen, dass die "zwei Jesusknaben" bei Steiner höchst spekulativ sind und m. E. auf einer astralen Verzerrung beruhen. Die beiden Jesusknaben dienen bei Steiner u. a. dazu,seinen kompliziert zusammengesetzten "Christus" zu begründen. Die Christologie steiners ist m. E. eine einzige gnostizistische Verzerrung und Verwässerung. Steiner verkündet einen Solaren Christus, der nie wirklich Mensch wurde, sondern den "nathanischen" Jesus drei Jahre lang besetzt hielt, und eine Form des Polytheismus. Wie viele christi müsste es nach Steiner im Universum geben? (ca. 20 Quadrillionen allein im heute bekannten Teil!).
>>
>ooooo Tja, damit wird man sich wohl lange auseinandersetzen müssen. Eigenartigerweise hat auch nur Steiner von dem doppelten Jesus gesprochen. Ich habe es nirgendwoanders gefunden. Nachdem ich diese Aussage bei Schafer gelesen habe, bestellte ich mir sofort das Buch "Die drei Tage im Tempel" und las es in einem Rutsch durch. Man kann hier tatsächlich sehen, wie die Ausdrucksweise des zwölfjährigen Jesus sich ändert. Anfangs erzählt er nur von einem ihm gut bekannten Knaben und plötzlich - so nach und nach - wird ihm gewahr, dass er dieser Knabe ist und dann erwähnt er nicht mehr diesen Knaben sondern benennt sich selbst bzw. er redet in der Ich-Form. Das ist sehr deutlich zu erkennen und interessant zu lesen. Es gibt ja so einige Bücher über diese Aussage Steiners in anthroposophischen Ausgaben und heutzutage werden selbst Texte aus den gefundenen Qumran Rollen aufgeführt.
>Als ich Kind war, kannte ich nur den Jesus, das Baby, das in der Krippe unter dem Tannenbaum lag und dem man wunderschöne Schlaflieder vorsingen konnte. Später hörte ich dann etwas von Jesus Christus und viel später las ich von Steiner etwas über den Christus Jesus. Ja, Steiner machte immer einen Unterschied zwischen dem Jesus und dem Christus und dem Christus Jesus. Was ist der Christus? Habe mal gelesen, dass der Name Christus (der Gesalbte oder der Lichtgesalbte) in vielen Sprachen ein Ehrenname war noch lange vor dem Geschehen auf Golgatha und auch danach.
>Wer ist denn nun Christus? Du schreibst etwas von einem "Solaren Christus"; dieses Wort habe ich noch nicht gehört. Ich kenne aber den Ausdruck "Sonnenlogos", Logos = das Wort. Man kennt ja den Ausdruck: "Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort". Das ist der Anfang des Johannesevangeliums. Sollte der Christus ein Teil dieser Gottheit sein? Dieser Gottheit, die eins ist aber aus drei Wirksamkeiten besteht? Hier erinnere ich mich wieder an den Ausspruch Bo Yin Ras vom Urlicht, Urwort und Ur.....noch was (hab den Namen im Moment vergessen). Ich denke, dass Bo Yin Ra hier auch auf diese drei Wirksamkeiten Gottes hinweist. Ich sehe den Christus also nicht als einen Sonnengott im Bezug zu unserer sichtbaren Sonne, genausowenig wie den Sonnendämon.Jalux: Streiners Christus ist insofern "solar", als er nicht nur im übertragenen Sinne mit unserer Sonne - einem gelben kleinen Stern - in Verbindung stehen soll, sondern er dort auch seine Evolution durchgemacht haben soll. Das du das anders siehst, spricht für dich. Der Christus ist bei Steiner also - bezogen auf das übrige Universum - ein "hohes Sonnenwesen" unter vielen. Diese Konsequenz spricht Steiner zwar nicht aus, sie ergibt sich aber logisch aus seinem Konzept.
>Ich sehe in Christus eine Wirksamkeit der höchsten Gottheit. Und dann fällt mir wieder diese Jakobsleiter ein, diese Leiter, deren Sprossen alle einmal besteigen müssen, um eine Rückverbindung zur Gottheit zu bekommen (aus der wir gefallen sind).
>Vielleicht war es vor zweitausend Jahren so, dass die letzte Sprosse zu dieser Leiter fehlte und niemand mehr diesen Weg gehen konnte(ähnliches habe ich mal gelesen). Es musste sich also jemand opfern, der von unten hinauf diesen Weg zu gehen bereit war, um das Licht wieder für alle freizumachen, die ebenfalls gehen wollen.
>Also musste von der Bruderschaft auf Erden, den älteren Brüdern, die ihr Wirksamkeitsfeld auf dieser Erde hatten, einer sich bereitfinden, der diesen schweren Opfergang anzutreten bereit war. Und der allerreinste Körper konnte nur gut genug sein. Da wir ein vielfach zusammengesetztes Wesen sind, müssen also auch die jeweiligen feinstofflichen Körper von derselben Qualität sein. Und jetzt taucht bei mir wieder die Frage auf: Müssen wir zum Christus gehen oder kommt der Christus zu uns? Und da fällt mir der Satz ein: Wer einen Schritt zum Vater macht, dem kommt er zwei Schritte entgegen. Wenn sich also ein Erdling (ein niedliches Wort von Martin Buber in seiner Bibelübersetzung) auf den Weg macht, neigen sich alle Hierarchien ihm zu und heben ihn gewissermaßen höher, der Gottheit entgegen indem sie ihn mit dem notwendigen Strom versorgen, bzw. den Transformator so einstellen, dass er nicht "durchknallt" sondern langsam angepasst wird (wer immer strebend sich bemüht, den können wir erheben....oder so).
>Nun könnte ich mir auch vorstellen, dass es durchaus einen Sinn machen würde, dass sich zwei Brüder (hohe Meister) zur gleichen Zeit inkarnieren, um den bestmöglichen Körper für diese hohe Aufgabe bereitzustellen.
>Zarathustra (und hier ist nicht der letzte noch bekannte Zarathustra gemeint, sondern der erste, der Ur-Ur Zarathustra, der ein hoher Eingeweihter lt. Steiner gewesen sein soll (ein Priesterkönig) hat lt. Steiner einem der beiden Jesusknaben sein "Ich" verliehen. Der andere Jesusknabe soll von dem Buddha (ich glaube von außen) überschattet gewesen sein. Und zur Zeit des Verweilens Jesu im Tempel (bei S. Lewis las ich mal, dass die Knaben in Israel mit zwölf Jahren so eine Art Prüfung im Tempel durchmachen mussten - vielleicht war das damals die Bar-Mitzwah-Feier -) gesellte sich dann das Zarathustra-Ich des nathanischen Jesus zu ihm und die zwei wurden eins. Der nathanische Jesus starb dann bald darauf.
>Also, ich könnte mir schon vorstellen, dass sich so etwas ereignet haben könnte. In Anbetracht der Tatsache, dass Jesus später sich mehr und mehr mit dem Christusgeist vereinen musste und diese starke Energie ja auch auszuhalten hatte läge das ganze für mich durchaus im Bereich des Nachvollziehbaren. Und als Jesus die Worte am Kreuze sprach: "Warum hast du mich verlassen" war es wohl tatsächlich so, dass der nun ganz zur Erde gekommene Christusgeist hier wirksam werden konnte.
>Jesus sagte ja auch irgendwann: "Seid meine Nachfolger" d.h. geht den gleichen Weg und "Ihr werdet noch Größeres vollbringen können als ich" (nachdem dieser vorbereitende Wege einmal gegangen worden war. Auch die Worte "Ich gehe hin, euch eine Wohnung zu bereiten" bezogen sich wohl auf die Tatsache, dass jetzt endlich der Weg wieder "freigeschaufelt" werden sollte.
>Ach ja, mit mir geht wohl auch wieder meine Fantasie durch. Vielleicht werde ich in späterer Zeit wieder andere Sachen sehen. Ich habe mir vorgenommen, nie an Sachen "klebenzubleiben". Mag sein, dass ich in der Zukunft wieder neue Betrachtungsweisen habe.
>Noch eines! Gestern in der Nacht las ich noch in einem Buch von Bo Yin Ra, dass sich während des Sterbens Jesu am Kreuze, nachdem er die obigen Worte sprach die gesamte Aura der Erde sich farblich völlig veränderte. Genau das hat Steiner auch geschrieben und auf die Wirksamkeit des Christusgeistes auf der Erde hingewiesen.Jalux: Steiner unterscheidet zwischen einem Chritusgeist und einer bzw. sogar zwei Jesus-Seelen. Fas ist verstandesorientierte gnostische Irrlehre. Hier wird auch gar nicht verstanden, was Inkarnation überhaupt bedeutet. Steiner verwechselt bBesessenheit mit Inkarnation. Die Wahrheit ist viel einfacher. Meine Geisterkenntnis hat mir gezeigt, daß Jesus selbst (nicht als äußere Persönlichkeit in der menschlichen Erscheinungsform, sondern in seinem geistigen Wesen) Gott selbst ist. Ich habe diese erkenntnis nicht durch Nachdenken gewonnen, sondern mit wurde sie als klare Erkenntnis des Herzens offenbart, natürlich in intensiver Beschäftigung mit Jesus. Die äußere Persönlichkeit Jesu jat sich mit Gott in sich vereint, wie wir uns mit unserem Geistselbst vereinigen sollen, um Gott/Jesus darin ganz zu finden.
Liebe Grüße
Jalux
- Re: Lorber, Steiner und Bo Yin Ra/Steiners Luzifergnosis Aralk 16.1.2008 23:23 (2)
- Re: Lorber, Steiner und Bo Yin Ra/Steiners Luzifergnosis Jalux 18.1.2008 13:09 (1)
- Re: Lorber, Steiner und Bo Yin Ra/Steiners Luzifergnosis: Fortsetzung Jalux 18.1.2008 14:49 (0)
- Re: Lorber, Steiner und Bo Yin Ra/Steiners Luzifergnosis, Ergänzung Jalux 13.1.2008 10:05 (4)
- Re: Lorber, Steiner und Bo Yin Ra/Steiners Luzifergnosis, Ergänzung Aralk 17.1.2008 00:13 (3)
- Die Macht der Suggestionen Jalux 18.1.2008 17:30 (2)
- Re: Die Macht der Suggestionen Aralk 27.1.2008 21:03 (1)
- Re: Die Macht der Suggestionen Jalux 30.1.2008 22:59 (0)
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